Es ist mittlerweile anderthalb Jahre her, dass Karl-Heinz Ulrich (76) von den Amigos seine geliebte Ehefrau Doris (†71) verloren hat. Doch die Erinnerungen an ihre letzten Stunden lassen den Schlagerstar bis heute nicht los. In einem Interview spricht er über den Schmerz, die Zweifel – und die Kraft, die ihm die Musik schenkt.
Sie war immer an seiner Seite
44 Jahre waren Karl-Heinz und Doris verheiratet. Gemeinsam mit Bruder Bernd (74) schrieb er als Teil der Amigos eine beeindruckende Erfolgsgeschichte: 15 Studioalben erreichten Platz eins der deutschen Charts, darunter auch das aktuelle Werk „Lebe jetzt“. Doch seit dem Februar 2024 trägt der Sänger einen großen Verlust in seinem Herzen.
Besonders schwer belasten ihn die Umstände von Doris’ Tod. „Der Arzt rief mich nachts um drei an und sagte: ‚Sie haben noch drei Stunden Zeit, dann ist es vorbei‘“, erinnert sich Karl-Heinz in der „Freizeit Revue“. Kurz darauf starb seine Frau – nicht am Brustkrebs, der eigentlich geheilt war, sondern an plötzlichem Leberversagen. Die Frage, was im Krankenhaus schieflief, bleibt für ihn offen. „Brustkrebs ist oft gut zu heilen – und ihrer war eigentlich geheilt“, erklärt er. Trotzdem vermeidet er Vorwürfe: „Was soll ich denn tun? Den Ärzten die Schuld geben? Das bringt doch nichts.“
+++ Amigos-Star Karl-Heinz bewegt: „Doris hätte es gewollt“+++
Musik hält ihn zusammen
Die Musik bleibt für Karl-Heinz der wichtigste Weg, mit seiner Trauer umzugehen. „Ich denke, meine Frau hätte das so gewollt, dass ich jetzt nicht einfach aufhöre und mich zu Hause hinsetze. Sie wusste, dass Musik mein Leben ist“, sagt er im Gespräch mit „hr4“. Besonders einsam seien jedoch die Nächte nach Konzerten: „Wenn du nachts irgendwann von der Tour heimkommst und es ist kein Mensch mehr da, das ist schon sehr schlimm.“
Seine größte Stütze sind die Erinnerungen an Doris. „Meine Frau stand immer schon vor der Tür, wenn ich heimgekommen bin. Das sind Sachen, da gehst du ins Bett und kannst nicht schlafen“, beschreibt er die Leere, die geblieben ist.
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